Martial Empires ist ein MMORPG, bei dem Action-orientierte Kämpfe im Vordergrund stehen. Das Browsergame bietet eine sehr gute 3D-Grafik und aufwendige Animationen, über die sich insbesondere Freunde von – wie der Titel bereits vermuten lässt – Martial-Arts-Filmen freuen dürften.
Story von Martial Empires
Das Story des Games spielt in einer fiktiven Welt namens Neha. Vor langer Zeit waren die Weisen bemüht, die magische Kraft der Erde zu kontrollieren. Auf diese Weise schenkten sie den Menschen Wohlstand und Geborgenheit. Diese Glückseligkeit sollte jedoch nicht ewig dauern. Den Weisen gelang es irgendwann nicht mehr, die Macht zu kontrollieren. Chaos brach über das Land herein.
Die Gier der Babylonier
Mit Hilfe von sieben Siegeln konnte sie jedoch wieder gebändigt werden. Nun lauert jedoch ein anderer Gegner, die Babylonier. Sie versuchen, die Siegel zu brechen und die Macht an sich zu reißen. An dieser Stelle beginnt das eigentliche Spiel.
Positives an Martial Empires
Die Features des Games lesen sich überaus interessant, wecken die Neugier des Spielers. Hierzu gehört beispielsweise, dass großer Einfluss auf die Charakter-Entwicklung genommen werden kann, das Alter-Ego kann voll nach den eigenen Wünschen kreiert und weiterentwickelt werden. Die Grafiken sind fantastisch, PvP wurde spannend und individuell umgesetzt.
Zu viele Schwächen im Onlinegame
Leider reichen die erwähnten Stärken nicht aus, um den Titel insgesamt zu einem guten Spiel zu machen. Denn das Gameplay ist äußerst unausgegoren. Das zeigt sich beispielsweise beim Crafting. Hinter diesem Begriff verbirgt sich das selbstständige Herstellen von Items. Dies gestaltet sich als recht problematisch.
Items, Crafting und überlegene Gegner
Viele wichtige Gegenstände, welche wiederum für das erfolgreiche Crafting benötigt werden, werden ausschließlich von erledigten Gegnern hinterlassen. Wenn sich der Charakter noch auf einem nicht ausreichenden Level befindet, welches schlichtweg zum Erledigen des jeweiligen Gegners benötigt wird, befindet sich der Spieler quasi in einer Sackgasse. Einzige Möglichkeit ist das leidige Grinden. Oftmals ist es sogar empfehlenswert, einen neuen Charakter zu erstellen.
Spielablauf
Generell bietet das Game den gleichen Ablauf wie World of WarCraft. Viel Neues ist den Programmierern leider nicht eingefallen, zudem wurde auch noch schlecht kopiert. Der Spieler hangelt sich von Quest zu Quest, die sich leider kaum voneinander unterscheiden. Zudem kommst du nie in die Verlegenheit, mit anderen Spielern – und das sollte eigentlich den Reiz eines MMOs ausmachen – eine Bande zu bilden.
Fazit
Martial Empires ist leider ein typischer Blender. Die hervorragende Grafik weiß im ersten Augenblick zu gefallen, hat man sich aber erst einmal an selbige gewöhnt, treten schrittweise die eklatanten Schwächen des Games immer weiter in den Vordergrund. Obwohl es bereits einige Jahre auf dem Buckel hat, ist WoW das eindeutig bessere Game.
Martial Empires,
toptengames.de